RpJ-Gründung

Parteiübergreifende Zusammenarbeit

Der parteiübergreifende Austausch sollte eine Selbstverständlichkeit in der Politik sein. Verhärten sich die Fronten, wird es schwieriger, eine gemeinsame Lösung zu finden. Gerade in der Bildungs- und Jugendpolitik sollte es möglich sein, zielführend miteinander zu diskutieren. Zwar gibt es einige Grundsätze, die für die Parteien nicht verhandelbar sind und gerade im Wahlkampf fällt es schwer, einen konstruktiven Dialog aufrecht zu erhalten, aber es sollte vordergründig um die Menschen, also z. B. auch Schüler*innen, gehen und nicht nur darum, sich selber zu profilieren.

Der Oldenburger Ring der politischen Jugenden (RpJ) macht es vor. Am Donnerstag fand das Gründungstreffen statt, bei dem verschiedene Ideen und der Entwurf einer Satzung besprochen wurden. Bei entspannter Stimmung vereinbarten die Jugendverbände, eine Podiumsdiskussion zu veranstalten und sich bald wieder zur Organisation dieser zu treffen.  Ziel ist es, junge Menschen zu informieren und für Politik zu begeistern. Dadurch profitieren außerdem alle Parteien, da sich so Politikverdrossenheit bekämpfen lässt und Themen direkter kommuniziert werden können.

Der Stadtjugendring hat angeboten, seine Ressourcen zur Verfügung zu stellen und sicher ergeben sich auch Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit dem Stadtschülerrat. Wir finden, dass beispielsweise eine Plakat-Aktion, bei der die Positionen der Parteien zu bildungs- oder jugendpolitischen Themen dargestellt werden, eine Überlegung wert wäre. Denn so ließen sich die “Filterblasen” der sozialen Netzwerke umgehen. Wir sind gespannt, wie sich der RPJ in Zukunft entwickelt und freuen uns auf die Zusammenarbeit.